Besser schlafen mit der richtigen Routine

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Egal, ob der Alltagsstress unsere Gedanken so sehr kreisen lässt, dass wir abends nicht in den Schlaf finden oder der Schichtdienst der nächtlichen Erholung entgegensteht – in beiden Fällen ist man am nächsten Tag maximal genervt und sehnt sich nur noch danach, die fehlenden Ruhestunden so schnell wie möglich nachzuholen. Doch so einfach ist das gar nicht: Vor allem wenn die individuellen Schlafgewohnheiten das nicht erlauben. Je routinierter die tägliche Schlafhygiene ist, desto größer die Chance, am nächsten Tag kraftvoll und bester Laune in den neuen Tag zu starten.

Was man beachten muss, um die nächtlichen Ruhestunden optimal für sich zur nutzen, haben wir im Folgenden zusammengestellt:

    • 1. Wer nachts nicht schlafen kann, sollte unbedingt auf den Mittagsschlaf verzichten. Der Körper „rechnet“ diese Ruhezeit auf den Schlaf an und meint in der Nacht dann nicht mehr so viel zu benötigen.
    • 2. Um angenehm ausgepowert in den Schlaf übergleiten zu können, ist es wichtig, sich tagsüber ausreichend zu bewegen. Allerdings sollte man darauf achten, dass dies nicht kurz vor dem Zubettgehen passiert, weil das Aktivitätslevel dann zu hoch ist, um von jetzt auf gleich in den Ruhemodus umzuschalten.
    • 3. Schlafen zu gehen, um eine bestimmte Stundenzahl zu erreichen, ist wenig effektiv. Man sollte viel eher darauf achten, erst dann ins Bett zu gehen, wenn man richtig müde ist.
    • 4. Wer es mit dem Alkohol übertreibt, schläft zwar schnell ein, profitiert aber nicht von dem gleichen Erholungseffekt wie ohne Alkohol. Der Alkohol vermeidet, in die Tiefschlafphase einzutauchen, wodurch man insgesamt flacher schläft, mehrfach aufwacht und wirr träumt.
    • 5. Wenn der Tag mal wieder sehr lang war, ist es mitunter sehr schwierig, die Essenszeiten auf die Schlafenszeiten abzustimmen. Dies ist allerdings sehr wichtig, damit die Verdauung den Schlaf nicht stört. Auch wenn gerade abends eine kohlenhydratreiche Ernährung die Pfunde purzeln lassen soll, wirkt sie sich auf die Schlafqualität eher negativ aus.
    • 6. Den Fernseher, das Notebook wie auch Tablet sollte man aus dem Schlafzimmer verbannen. Nicht nur, dass sie das Stresslevel aufrechterhalten, nein, ihr bläuliches Licht verhindert auch das Einschlafen.
    • 7. Selbst die vorbildlichste Schlafhygiene ist kein Garant dafür, in der Nacht nicht aufzuwachen. Wenn das passiert, sollte man keine Panik aufkommen lassen, sondern sich ganz entspannt wieder hinlegen. Wer nun anfängt, die Stunden bis zum Aufstehen zu zählen, pusht seinen Organismus auf und macht sich das Einschlafen nur selbst schwer.
    • 8. Man sollte jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ins Bett gehen – der Körper bedankt sich mit einem schnellen Schlaf für die Routine.
    • 9. Im Schlafzimmer sollte man – nach Möglichkeit – für eine angenehme kühle und abgedunkelte Atmosphäre sorgen. Unter diesen Bedingungen lässt es sich am besten schlafen.

Berücksichtigt man all diese Tipps und kann trotzdem nicht schlafen, liegt es vielleicht an der falschen Matratze. Eine neue findet ihr in unserem Shop.

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