Bettkasten

Der Bettkasten ist eine uralte, sehr praktische Vorrichtung, um zusätzlichen Stauraum unter einem Bett zu schaffen. Auch die Begriffe Unterbettkommode oder Bettschublade sowie Bettschubkasten werden hierfür oft verwendet.

Bettkästen – meist werden gleich zwei Bettschubkästen kombiniert – befinden sich unter dem Lattenrost. Sie sind aus Holz oder Kunststoff gefertigt und üblicherweise mit Rollen ausgestattet, sodass sie unkompliziert hervorgezogen werden können.

Zu den meisten Betten sind passende Bettkästen zu erwerben oder beim Funktionsbett bereits im Lieferumfang enthalten.

Bettkasten – praktisch nicht nur für’s Kinderbett und Jugendbett

Ein Bettkasten dient als Aufbewahrungsbox für alles, was tagsüber nicht auf dem Bett liegen soll. Selbstverständlich bietet er auch Stauraum für alles andere, das Ihnen Platz im Schlafzimmer und vor allem im Kinderzimmer nimmt. Dort liegen vielleicht zu viele Kuscheltiere herum oder ein Legobaukasten sowie Puppen, bei denen die Auswahl doch nur auf eine zum Spielen fällt. Daher ist ein Bettkasten für das Kinderbett ideal – platzsparend und ordnungsliebend bei Hochbett, Etagenbett oder normaler Betthöhe. Die Jugendlichen lassen zudem auch gerne viele Sachen rumliegen, weshalb sich ein Bettkasten ebenso fürs Jugendbett eignet. Sogar das Babybett kann seine Fläche unter dem Bettgestell mit einem Schubkasten und somit das Zimmer aufwerten.

Bettkasten Nachteile: Belüftung und Boden

Bettschubladen und Bettkästen verhindern den notwendigen Luftaustausch unterhalb der Matratze. Bettkästen sollten deshalb mindestens einmal in der Woche für etwa 20 Minuten komplett herausgezogen werden, sodass frische Luft an die Matratzen-Unterseite gelangt. So wird beispielsweise der Bildung von Schimmel entgegengewirkt. Zudem entsteht kein muffiger Geruch. Etwaige Feuchtigkeit kann von der Matratze direkt in den Bettkasten gelangen und Stockflecken auf der gelagerten Bettwäsche oder anderen Textilien verursachen. Federkern und Latexmatratze werden nicht zur Verwendung in einem Bett mit Bettkasten empfohlen. Sie sorgen zwar für eine optimale Belüftung des Matratzenkerns, aber nur in Verbindung mit einem Lattenrost, aus dem nach unten hin ebenfalls feuchte und verbrauchte Luft entweichen kann.
Zudem sind die Bodenverhältnisse nicht immer optimal für die Nutzung mit Bettkasten, sei es mit oder ohne Rollen. Polster stellen eine gute Alternative dar. Den Bettkasten können sie neu oder nachträglich mit Stoff beziehen.

Lattenrost mit Bettkasten Funktion

Lattenroste mit Springaufbeschlag oder Gasdruckfeder stellen eine zweite Variante dar, wie Sie ein Bett mit Bettkasten erhalten. Es handelt sich daher eher um ein Bett mit aufklappbarem Bettkasten, bei dem der Zugang von oben über den Lattenrost möglich ist. Modelle mit Lift oder Aufklapp Funktion sind erhältlich von Marken wie Ahorn, Röwa, Selecta, Hn8 oder Fey.

Eine praktische Lösung für Design und Funktion sind moderne Polsterbetten mit Bettkasten. Ein Boxspringbett eignet sich aufgrund seines Aufbaus für gewöhnlich nicht für die Bettkasten Funktion. Ein Designerbett mit Bettkasten steht Ihnen mit oder ohne Kopfteil auf variablen Füßen von Herstellern wie m&h, Hasena, Woodlive, dormiente oder rast zur Auswahl. Die Bettschubkästen werden im Dienst der modernen Ästhetik an das Design des Bettgestells angepasst und das Fußende durchgehend gestaltet. Bettkästen werden je nach Einzelbett oder Doppelbett-Größe in den entsprechenden Größen durchgehend oder mehrteilig angefertigt. Die Bettkasten Höhe richtet sich nach der Bettrahmenhöhe. Beliebt ist ein weisses Bett mit Bettschubkasten, aber auch Buche, Kernbuche, Wildeiche und Eiche sind beliebte Holzarten mit eleganter Behaglichkeit. Neben den normalen ausziehbaren Schubladen gibt es Beistell Bettkasten, einen Bettkasten Nachttisch oder sogar einen Bettkasten mit TV Lift.