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Beschreibung
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Matratzen


Die Matratze: ein kurzer historischer Rückblick

Vor rund tausend Jahren genossen nur sehr privilegierte Personen die Vorzüge einer bequemen Schlafunterlage. Der normale Durchschnittsbürger schlief damals noch wie schon seit Anbeginn der Menschheit auf Stroh, Heu und Tierfellen, welche man als Schlafunterlage auf dem Boden auslegte. Von Schlafkomfort war man in jenen Zeiten noch weit entfernt.

Die ersten Matratzen hatten ihren Ursprung in der arabischen Welt. Dort benutzte man einfache Matten oder Teppiche, die zum Schlafen auf den Boden gelegt wurden. Der Begriff Matratze leitet sich daher auch vom arabischen Wort „Matrah" ab, welches ein Bodenkissen bezeichnet. Die Vorläufer der heutigen Matratzen wurden bei den Arabern bereits im 12. und 13. Jahrhundert benutzt.

Nach Europa wurden die arabischen Matrah von den Kreuzrittern gebracht. Nun nächtigen auch die Europäer nicht länger auf dem kalten Boden. Es dauerte einige Jahre bis sich Matratzen schließlich etwa seit dem 19. Jahrhundert in der westlichen Welt vollständig etablierten.

Die Schlafkultur veränderte sich in der industriellen Revolution enorm. Es war jetzt allen gesellschaftlichen Schichten erlaubt, die gepolsterte Schlafunterlage zu benutzen. Der Schmied Johannes Auping erfand im Jahr 1888 die erste Federkernmatratze, ein Vorbild der heutigen Taschenfederkernmatratze. Ihr Inneres bestand damals aus miteinander verflochtenen Eisendrähten, die in einem Eisenrahmen eingespannt waren.


Welche Matratzenarten gibt es?

Jeder hat andere Ansprüche an die perfekte Schlafunterlage. Für jedes Schlafbedürfnis gibt es daher das passende Modell. Die verschiedenen Matratzentypen unterscheiden sich stark hinsichtlich ihrer Kernart, Konstruktion und verwendeten Materialien.

Im Handel hat sich daher in den vergangenen Jahren etabliert, Matratzentypen anhand ihrer Kernart in Kategorien zu unterteilen. Der Matratzenkern ist im Wesentlichen für die Lagerung des Körpers im Liegen wichtig. Er sorgt zudem gemeinsam mit dem Bezug für ein angenehmes Schlafklima. Atmungsaktive bzw. feuchtigkeitsregulierende Materialien sind hier wichtig. Kern und Bezug werden optimal aufeinander abgestimmt.

Beim Kauf einer neuen Schlafunterlage sollten Sie darauf achten, dass diese Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Ist dies der Fall, kann sie Ihren Schlaf deutlich verbessern und für eine ergonomisch optimale Liegeposition sorgen. Wichtige Faktoren für gesunden Schlafkomfort sind auch Matratzenhöhe, Härtegrad und Zonierung.

Welche Eigenschaften sollten Matratzen haben?

Matratzen müssen zwei Grundvoraussetzungen erfüllen: Sie sollten sich optimal an den Körper anpassen und ihm gleichzeitig zuverlässige Unterstützung bieten können - auch bei wechselnden Schlafpositionen. Dafür ist erforderlich, dass Schultern und Hüfte, also die schwereren Körperteile, tiefer in einsinken können, ohne dabei willkürlich durchzuhängen.

Moderne Matratzen verfügen über eine Punktelastizität. Das bedeutet, dass sie sich zentimetergenau an den aufliegenden Körper anpassen und jeder Körperpartie die Stützkraft zukommen lassen, die sie benötigen. Punktelastizität ist ein wichtiges Kriterium für bequemes und rückenschonendes Liegen.

Wenn Sie testen möchten, ob Ihre Wunsch-Matratze punktelastisch ist, drücken Sie einfach mit der Hand auf die Oberfläche. Je kleiner die Fläche ist, die nachgibt, desto punktelastischer ist sie.

Wenn Sie auf der Schlafunterlage liegen, sollte sie ‒ unerheblich, in welcher Schlafposition ‒ Ihrer Wirbelsäule die Möglichkeit geben, in ihrer natürlichen Form verbleiben zu können. Bei Seitenschläfern ist es deshalb wichtig, dass Hüfte und Schultern tiefer einsinken können als die anderen Körperpartien. Eine elastische Schulter- und Beckenkomfortzone machen dies möglich.

Feuchtigkeitsregulierung

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Atmungsaktivität. Der Mensch verliert jede Nacht etwa einen halben Liter Schweiß. Diese dringt in seine Schlafunterlage ein, was über einen längeren Zeitraum die Hygiene und Qualität der Matratze beeinträchtigen kann.

Denn Feuchtigkeit befördert das Einnisten von Hausstaubmilben, Schimmel und Bakterien. Ist das Matratzenmodell atmungsaktiv, kann die aufgenommene Feuchtigkeit schnell abtransportiert werden, sodass das Matratzeninnere trocken bleibt. Je nach Kernart und Bezug sorgen Luftkanäle, Klimaband und bestimmte Materialien für eine zügige Feuchtigkeitsregulierung.

Es ist zudem auf eine gute Luftzufuhr zu achten, bei der der Lattenrost eine entscheidende Rolle übernimmt. Zubehör wie Matratzenauflage oder Matratzenschoner sorgt ebenfalls für eine hohe Hygiene und ein angenehmes Frischegefühl.

Durch nächtliches Schwitzen wird das Schlafklima negativ beeinflusst. Daher ist regelmäßiges Lüften und eine gute Luftzirkulation im Schlafzimmer sehr wichtig. Die Raum- und Schlaftemperatur ist optimal, wenn sie etwa zwischen 16 und 18 Grad Celsius liegt.

Verschiedene Liegezonen

Hochwertige Matratzen sind heute üblicherweise in drei bis sieben ergonomische Liegezonen unterteilt.

Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Festigkeit, die sich an dem Gewicht der aufliegenden Körperpartien orientiert. Schultern und der Beckenbereich sind zum Beispiel meist deutlich schwerer als Beine oder Kopf. Für die gesunde Lagerung der Wirbelsäule ist es wichtig, dass die entsprechenden Liegezonen besonders weich oder fest sind.

Je feiner die Zonierung eines Matratzenmodells, desto höher ist die Ergonomik.

Die Wahl des Härtegrades

Matratzen werden nicht nur in Liegezonen, sondern auch in Härtegrade eingeteilt. Matratzenmodelle gibt es in verschiedenen Festigkeiten. Die Hersteller empfehlen bestimmte Härtegrade je nach Körpergewicht.

Wiegt eine Person unter 60 Kilogramm, ist in der Regel der Härtegrad H1 empfehlenswert. Der Härtegrad H2 ist für ein Körpergewicht von 60 bis 80 Kilogramm ideal. Für ein Gewicht von 80 bis 120 Kilogramm kommt der Härtegrad H3 in Frage. Wiegt jemand mehr als 120 Kilogramm, sollte er auf ein Modell mit Härtegrad H4 zurückgreifen. Dies sind jedoch nur Richtwerte. Achten Sie deshalb beim Matratzenkauf auf die individuelle Härtegradeinteilung des Herstellers.

Anpassungsfähige Visco-Matratzen, wie etwa vom Hersteller TEMPUR, kommen ganz ohne Härtegrad aus.

Welche Matratzengrößen gibt es?

Matratzen sind in Standard- und Sondergrößen erhältlich. Das Standardmaß besitzt eine Länge von 200 cm, einige Hersteller bieten Matratzenmodelle in Sondergrößen mit Längen von 210 und 220 cm an. Hinsichtlich der Breite gibt es einen noch größeren Spielraum, der sich zwischen 80 cm und 200 cm bewegt.


Tipps zur Matratzenpflege

Um lange Freude an Ihrer hochwertigen Matratze zu haben, macht ein Matratzenschoner Sinn. Diese Auflagen können ganz einfach in der Waschmaschine gewaschen werden und sorgen für optimale Schlafhygiene. Denn im Bett sammeln sich neben Haaren und Hautschuppen auch Milben, Schimmel, Bakterien und Viren an. All diese Erreger werden durch regelmäßiges Waschen des Toppers größtenteils bekämpft. Das tägliche Lüften des Schlafzimmers sollte selbstverständlich sein.

Der passende Lattenrost

Nicht nur die passende Matratze ist für einen rundum perfekten Schlaf von entscheidender Bedeutung, sondern auch die Wahl des richtigen Lattenrostes. Der Lattenrahmen sollte hochwertig sein und eine ideale Auflagefläche bieten. Lattenroste gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, wie etwa Motorrahmen, Komfortrahmen sowie Modulrahmen. Sie sind für alle Bettgrößen verfügbar, zum Beispiel im Maß 90 x 200 cm bis hin zu 140 x 200 cm. Auch Sondergrößen sind erhältlich.

Matratzenkauf im Online-Shop

Der Kauf von Matratzen im Online-Shop hat einige Vorteile. Sie genießen einen Komplett-Service, der sich mit einer Beratung im Fachgeschäft messen kann. Sie suchen sich Ihre Wunsch-Matratze aus dem Online-Sortiment aus und können eine telefonische Beratung durch fachkundige Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Die Ware bestellen Sie ganz in Ruhe von zu Hause aus. Sie ist in der Regel nach zwei bis drei Wochen bei Ihnen. Darüber hinaus genießen Sie im Online-Shop den Vorteil verschiedener Zahlungsmöglichkeiten.