Bettdecken: Die passende Zudecke für ein erholsames Schlafklima
Die Wahl der geeigneten Bettdecke ist so individuell wie dein Schlaf selbst. Frierst du schnell oder schwitzt du nachts? Bevorzugst du ein kühles oder ein beheiztes Schlafzimmer? Das Schlafklima ist ein Zusammenspiel: Nur eine Decke, die optimal zu deinen Bedürfnissen und der Atmungsaktivität deiner Matratze passt, unterstützt einen tiefen und ungestörten Schlaf.
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Bettdecken Größen: Was ist die normale Bettdecken Größe?
Eine der häufigsten Fragen beim Neukauf betrifft die Wahl der Maße. Wenn man nach der historisch etablierten, normalen Bettdecken Größe in Deutschland fragt, lautet die Antwort: 135x200 cm. Fast jede gängige Bettwäsche ist auf dieses Standardmaß für Einzelschläfer ausgelegt.
Aber Vorsicht: Da die Menschen in den letzten Jahrzehnten durchschnittlich größer geworden sind, ist dieses Maß für viele Erwachsene heute ergonomisch zu kurz. Die einfache Faustregel für Bettdecken Größen lautet: Die Decke sollte mindestens 20 cm bis 30 cm länger sein als die eigene Körpergröße.
Wer größer als 1,75 m ist, dem rutscht bei einer normalen Länge von 200 cm nachts oft die Decke von den Schultern oder die Füße liegen frei. In diesem Fall raten Schlafexperten dringend zur Komfortgröße 155x220 cm. Diese Überlänge und Überbreite verhindert unangenehme Zugluft beim Umdrehen und sorgt für deutlich mehr Geborgenheit. Für Paare, die sich eine gemeinsame Zudecke teilen möchten, gelten 200x200 cm als Standard, wobei auch hier bei größeren Personen auf 200x220 cm oder sogar 240x220 cm zurückgegriffen werden sollte.
Welches Füllmaterial eignet sich für deine Ansprüche?
Neben der passenden Größe entscheidet das Füllmaterial über die Wärmeisolation und den Feuchtigkeitstransport. Unsere Übersicht hilft dir bei der Auswahl:
| Füllung | Eigenschaften | Ideal für... |
|---|---|---|
| Daunendecken | Sehr hohe Wärmeleistung bei extrem geringem Eigengewicht. Sehr bauschig und weich. | Menschen, die leicht frieren und das "Wolken-Gefühl" ohne Schwere schätzen. |
| Kamelhaardecken | Wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. Nimmt Feuchtigkeit exzellent auf und wirkt temperatur-ausgleichend. | Starke Schwitzer und Schläfer mit schwankendem Temperaturempfinden. |
| Schurwolldecken | Höheres Eigengewicht (vermittelt Geborgenheit), hohe Feuchtigkeitsaufnahme, selbstreinigend. | Menschen, die eine spürbar aufliegende Decke mögen und zur Schweißbildung neigen. |
| Seidendecken (Wildseide) | Kühlt angenehm auf der Haut, ist sehr leicht und bietet eine bewusste, geringe Isolation. | Eine hervorragende Wahl für sehr warme Sommernächte. |
| Microfaserdecken | Sehr pflegeleicht, oft bei 60°C bis 95°C waschbar, preiswert und langlebig. | Hausstauballergiker und alle, die ihre Decke häufig aus hygienischen Gründen waschen. |
| Kaschmir | Ein sehr edles Naturhaar. Feiner und leichter als herkömmliche Schafwolle, dabei überaus wärmend. | Personen, die wohlige Wärme ohne hohes Gewicht suchen, aber Daunen meiden möchten. |
| Lyocell / Tencel | Pflanzliche Faser (Botanik). Kühlend, waschbar und extrem saugfähig. | Allergiker und wärmeempfindliche Schläfer, die eine vegane Alternative suchen. |
Wärmeklassen: Sommer, Winter oder 4-Jahreszeiten?
Damit du nachts weder schwitzt noch frierst, muss das Füllgewicht der Decke zur Temperatur im Schlafzimmer passen. Die gängigen Wärmegrade unterteilen sich in:
- Sommerdecken (Leicht): Sehr dünn gesteppt, meist aus atmungsaktiver Wildseide, Tencel oder extrem leichter Daune.
- Ganzjahresdecken (Mono): Der praktische Allrounder für mäßig temperierte Schlafzimmer (ca. 18°C bis 20°C).
- Winterdecken (Duo): Hierbei werden zwei Stofflagen fest miteinander vernäht, wodurch im Inneren ein isolierendes Luftpolster entsteht, das die Körperwärme verlässlich speichert.
- 4-Jahreszeiten-Decken: Bestehen aus einer dünnen Sommerdecke und einer mittleren Übergangsdecke, die bei Frost über Druckknöpfe zu einer wärmenden Winterdecke verbunden werden können.
Markenqualität: Auf diese Hersteller setzen wir
Bei BeLaMa setzen wir auf Hersteller, die handwerkliche Tradition mit Innovation verbinden. Für hohe Ansprüche an edle Daunen empfehlen wir die Kollektionen von Kauffmann und Spessarttraum. Wer wissenschaftlich fundierte, ganzheitliche Schlafkonzepte sucht, findet bei Billerbeck eine große Auswahl.
Für Liebhaber von reiner Natürlichkeit und ökologischer Verantwortung führen wir die Bio-Linien der Manufaktur Dormiente sowie dem Tencel-Pionier Hefel aus Österreich.
Experten-Tipp von Thomas (Schlafberater bei BeLaMa)
Wie oft sollte man eine Bettdecke austauschen?
„Auch eine hochwertige Zudecke hält nicht ewig. Wir empfehlen einen Wechsel nach ca. 8 bis 10 Jahren. Der Grund: Jede Nacht verliert der Körper bis zu einem halben Liter Feuchtigkeit. Über ein Jahrzehnt hinweg leiden darunter die Füllkraft (die Bauschigkeit) und somit die Wärmeleistung der Decke. Aus hygienischen Gründen – insbesondere bei Allergikern – kann auch ein früherer Wechsel ratsam sein.“
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Häufige Fragen zu Bettdecken (FAQ)
Was ist die normale Bettdecken Größe?
Die normale Bettdecken Größe für Einzelschläfer in Deutschland ist traditionell 135x200 cm. Da Menschen jedoch größer werden, gilt heute das Maß 155x220 cm (Komfortgröße) für Personen ab 1,75 m Körpergröße oftmals als der neue Standard, um kalte Füße zu vermeiden.
In welcher Bettdecke schwitzt man am wenigsten?
Wer nachts stark schwitzt, sollte Materialien wählen, die atmungsaktiv sind und Feuchtigkeit ableiten. Sehr gut geeignet sind Naturhaare wie Kamelhaar oder Schurwolle, sowie die pflanzliche Zellulosefaser Tencel (Lyocell), da sie Feuchtigkeit zügig aufnehmen und an die Raumluft abgeben.
Welches Füllmaterial eignet sich für meine Ansprüche?
Das Material sollte zum Temperaturempfinden passen: Bei Kälte bietet Daune eine hohe Isolation bei geringem Gewicht. Bei Neigung zum Schwitzen wirken Naturhaare regulierend. Für Hausstauballergiker sind Microfaserdecken (Kunstfaser) oftmals eine sehr hygienische Option, da sie heiß waschbar sind.
