Schlafklima

Der Begriff Schlafklima wird nicht einheitlich verwendet. Manchmal wird damit das Raumklima im Schlafzimmer bezeichnet, manchmal explizit das Klima im Bett, unter der Bettdecke und auf der Matratze. Beides ist jedoch wichtig, damit Menschen zu einem gesunden, wohltuenden Schlaf gelangen.

Zu den Faktoren, die das Raumklima im Schlafzimmer beeinflussen, gehören Temperatur, Luftzirkulation und -feuchtigkeit. Im Idealfall sollte die Temperatur möglichst stabil zwischen 16 und 21 Grad liegen, je nach persönlichem Wärme- beziehungsweise Kälteempfinden. Zum einen wird diese Temperatur von Menschen als besonders angenehm empfunden, zum Zweiten sind keine negativen Folgen zu befürchten.

Liegt die Zimmertemperatur niedriger, steigt die Gefahr von Schimmel. Liegt die Temperatur deutlich über 20 Grad, trocknen die Schleimhäute aus. Unter der Bettdecke ist für ein allgemeines Wohlbefinden eine Temperatur von etwa 30 Grad empfohlen.

Außerdem wird eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent bei regelmäßigem Lüften empfohlen. Lüften bewirkt, dass verbrauchte, feuchte Luft durch frische Luft ersetzt wird. Durch regelmäßigen Luftaustausch wird ein optimales Raumklima und somit Schlafklima im Schlafzimmer erreicht. Der Raum reichert sich wieder mit genügend Sauerstoff zur Aufnahme durch den menschlichen Körper an. Die Zufuhr von Sauerstoff gewährleistet die Atmung und die einwandfreie Funktion des Gehirns in Verbindung mit einer gesunden Durchblutung. Im Schlaf können dadurch die körperlichen Funktionen weiter optimal ausgeführt werden und der Körper entspannen und regenerieren.

Weitere Faktoren für ein ideales Schlafklima

Neben Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff spielen für das empfundene Raumklima Faktoren wie schlechter Geruch, Schlafatmosphäre, Bekleidung und Bettwaren eine Rolle. Eine ideale Schlafatmosphäre bietet eine abgedunkelte bis ganz dunkle, angenehm kühle Schlafumgebung. Elektronik kann Schläfer unbewusst durch unsichtbare elektromagnetische Strahlen beeinflussen. Die Bekleidung im Bett sollte atmungsaktiv sein, Feuchtigkeit regulieren können und zur Jahreszeit passen. Stoffe wie Baumwolle und Seide kühlen im Sommer angenehm. Zudem sollten nicht nur Schwitzer bewusst auf klimaregulierende Bettwaren zurückgreifen.

Optimales Schlafklima durch klimaregulierende Bettwaren

Dank hervorragender Eigenschaften zur Belüftung und zum Austausch von Wärme und Feuchtigkeit wirken Bettwaren mit Baumwolle, Wildseide, Schafschurwolle, Kamelhaar, Tencel oder spezieller Synthetikfaser klimaregulierend. Sie sorgen eigenständig für ein kuschliges Bettklima und vermeiden Schwitzen im Schlaf. Hoch im Kurs stehen Kissen und Bettdecken sowie ein Unterbett aus Naturmaterialien aufgrund ihrer Eigenschaften, ihrer gesunden Natürlichkeit und ökologischen Verwendung.

Eine Naturmatratze aus Latex weist Feuchtigkeit ab und hält den Matratzenkern trocken sowie schimmelfrei. Die Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsregulierung kann durch einen speziellen Matratzentopper oder eine Matratzenschutzauflage verbessert werden. Ein Lattenrost mit optimalem Leistenabstand belüftet die Matratze von unten. Auf diese Weise können verschiedenste Faktoren das Schlafklima in Ihrem Schlafzimmer positiv beeinflussen.