10-3-2-1-0: Einschlafprobleme haben keine Chance mehr

„The World’s Most Productive Man“ – diesen Titel haben Craig Ballantyne laut eigener Webseite seine Kunden zugedacht. Er hat nicht nur zahlreiche Bücher verkauft und seine Videos wurden über 7 Millionen Mal auf YouTube angeklickt, sondern seine Auffassungen über das menschliche Leben beziehungsweise darüber wie es sich bestmöglich leben lässt, scheinen das Leben der Menschen positiv zu beeinflussen. Für uns ein Anlass, mal zu schauen, was es mit seiner Schlafformel auf sich hat. Hält man sich an die 10-3-2-1-0-Regel, sollen Einschlafprobleme keine Chance mehr haben.

Zur Veranschaulichung dieser Formel gehen wir von einem Tag aus, der um 9 Uhr beginnt. Man steht um 7.30 Uhr auf und geht – um ausreichend Schlaf zu bekommen – gegen 0.30 Uhr ins Bett.

10 Stunden bevor man schlafen möchte, sollte man keinen Kaffee mehr trinken. Koffein ist ziemlich hartnäckig und braucht entsprechend lange, bis der Körper es abgebaut hat, sodass sich seine aufputschende Wirkung lange über den Tag erstreckt. Unserem Beispiel folgend hieße das, dass der letzte Kaffee spätestens um 14.30 Uhr getrunken werden darf. Für diejenigen, die das koffeinhaltige Getränk gewohnheitsmäßig erst nachmittags zu sich nehmen, dürfte diese Regel eine ziemliche Einschränkung bedeuten.

3 Stunden zuvor sollte man die Nahrungsaufnahme wie auch den Alkoholgenuss einstellen. Ein gemütliches Essen mit Freunden müsste unter diesen Umständen spätestens um 21.30 Uhr ein Ende finden beziehungsweise sollte man dann lieber zu Wasser greifen, um den nächtlichen Entspannungsschlaf nicht negativ zu beeinflussen.

Die Arbeit und die Gedanken, die darum kreisen, sind zu einem Großteil daran beteiligt, nachts keine Ruhe zu finden. Daher rät Ballantyne, 2 Stunden vor dem Schlafen die Arbeit beiseite zu legen, um Körper und Geist die Möglichkeit zu geben, rechtzeitig loszulassen und abzuschalten. Schließlich lösen sich die Gedanken nicht von jetzt auf gleich auf. Man muss sich selbst die Möglichkeit zum Herunterfahren geben.

TV, Smartphone und Tablet helfen beim Einschlafen? Nein, das ist in Irrtum. Das blaue Licht verhindert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und hält so den Körper künstlich wach. Wer 1 Stunde vorher die technischen Geräte ausschaltet, ermöglicht seinem Körper rechtzeitig in den Ruhemodus zu schalten, damit er zur gewünschten Zeit die nötige Bettschwere erreicht, um erholsam zu schlummern.

Die Schlummertaste ist nicht unser Freund. Hinsichtlich eines erholsamen Schlafes ist sie eher unser Feind, da das erneute Einschlummern unserem Körper den Eindruck vermittelt, als könne er in eine neue Schlafphase eintauchen. Kann er aber nicht und genau dieser Irrtum macht ihm beim Aufstehen zu schaffen, so dass die Schlummertaste exakt 0 mal betätigt werden sollte.

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