Festeres Liegegefühl mit Matratzen Härtegrad 5

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Der Härtegrad 5 wird in Deutschland neben dem Härtegrad 1 am seltensten verkauft. Das liegt vor allem daran, dass für viele Menschen der vierte Härtegrad ebenso gut geeignet ist. Der Härtegrad 5 ist in erster Linie einfach fester. Obergrenzen variieren jedoch.

Für wen eignet sich der Härtegrad 5?

Tendenziell eignet sich der Härtegrad 5 vor allem für Personen mit einem Körpergewicht von mehr als 140 Kilogramm. Zugleich sollte man sich ein festes Liegegefühl wünschen. Die Empfehlung hinsichtlich des Gewichtes ist als grobe Tendenz zu verstehen. Der Härtegrad 5 kann durchaus auch von Personen ab rund 120 Kilogramm Körpergewicht genutzt werden. Matratzen mit Härtegrad 5 sind allgemein sehr fest und bieten daher auch etwas schwereren Menschen eine adäquate Körperunterstützung beim Schlafen. Das ist notwendig, denn anderenfalls belastet das Gewicht die Matratze zu stark. Dadurch senkt sich der Körper zu stark ab und ein sogenannter „Hängematteneffekt“ tritt auf. Die Wirbelsäule erfährt dann keine ausreichende Stützung mehr. Dieses unergonomische Liegen ist daher unbedingt zu vermeiden.

Lattenrost für Matratze im Härtegrad 5

Beim Kauf einer Matratze in Härtegrad 5 sollte zudem auch auf einen qualitativ hochwertigen Lattenrost achten. Erst beide Elemente zusammen ergeben ein gegenseitiges Wechselspiel, bei dem der Körper zuverlässig gestützt wird. Die optimale Stützung wird insbesondere ab einem Gewicht von mehr als 120 Kilogramm notwendig. Bei diesen Gewichtsklassen ist eine gute Punktelastizität bei Matratze und Lattenrost besonders wichtig.

Hochwertige Produkten lassen sich über Regler in bestimmten Bereichen sogar individuell einstellen. Bei einem Tellerlattenrost geht das mitunter für jeden einzelnen Teller. Diese Flexibilität sorgt für eine höchstmögliche individuelle Körperanpassung. Körperzonen mit mehr Gewicht auf Matratze und Lattenrost lassen sich damit im Umkehrschluss noch besser abstützen. Gleiches gilt für die Schulter, wenn diese nicht tief genug einsinkt. Das ist aufgrund der hohen Festigkeit beim Härtegrad 5 durchaus denkbar. Sie sollten aber niemals zu tief einsinken. Eine nicht körpergerechte Lagerung im Schlaf führt langfristig zu Verspannungen und Schmerzen.

Ein oder zwei Matratzen für das Doppelbett?

Aufgrund der sehr spezifischen Ausrichtung einer Matratze mit Härtegrad 5 ist diese für ein Doppelbett mit dem Partner meist nicht geeignet. Der leichteren Person geht hierbei schlicht zu viel Liegekomfort verloren, während die schwerere Person die Festigkeit benötigt. In solchen Fällen werden zwei Matratzen mit unterschiedlichem Härtegrad für das Bett empfohlen. Diese Kombination erfüllt die verschiedenen Ansprüche beider Partner. Die Matratze mit Härtegrad 5 kann ihren Zweck erfüllen. Der Partner kann zugleich sein eigenes passendes Modell zur individuellen und bestmöglichen Lagerung des Körpers wählen.

Unterschiede beim Härtegrad 5 nach Materialien

Besonders beim gewählten Härtegrad 5 spielt hinsichtlich des Komforts auch das Material für die Matratze eine große Rolle. Einige Materialien sind weicher als andere. Zugleich wird der finale Härtegrad auf unterschiedliche Art und Weise herbeigeführt.

Härtegrad 5 bei Kaltschaummatratzen

Aufgrund des hohen Härtegrads 5 besitzen Kaltschaummatratzen ein besonders festes Liegegefühl. Dies hängt jedoch nicht nur vom Härtegrad 5 ab. Die hohe Flexibilität von Kaltschaum wird vor allem mit der Stauchhärte und dem Raumgewicht garantiert. Die Stauchhärte definiert sich getreu ihres Namens. Sie erlaubt einen Rückschluss auf die benötigte Krafteinwirkung, um das Material um 40 Prozent einzudrücken.

Das Raumgewicht steht stellvertretend für die Dichte des Materials im Matratzenkern. Das Raumgewicht ist als Indiz für Qualität zu verstehen. Es beeinflusst die Formstabilität und Langlebigkeit der Matratze sowie den Liegekomfort. Dennoch sind Raumgewicht und Härtegrad nicht zwingend voneinander abhängig. Auch eine eher feste Matratze mit Härtegrad 5 kann ein niedriges Raumgewicht haben. Differenzen kommen unter anderem durch genutzte Einschnitte und angelegte Zonen in der Matratze zustande. Diese stützen unterschiedliche Körperpositionen verschieden stark. So müssen Sie auch beim Härtegrad 5 auf „soften“ Komfort nicht verzichten.

Härtegrad 5 von Visco Matratzen

Visco Matratzen sind tendenziell eher weich. Sie garantieren dennoch eine hohe Druckentlastung und eine gute Körperanpassung. Der Härtegrad 5 ist hier seltener. Zudem sollte eher auf das Raumgewicht der Matratze statt lediglich auf den Härtegrad geschaut werden. Das Raumgewicht wirkt unmittelbar auf den stützenden Kern. Es sorgt für die adäquate Entlastung und Unterstützung des Körpergewichtes. Dieses Raumgewicht sollte bei einem hohen Körpergewicht eher höher als niedrig ausfallen. Für Schaumstoffmatratzen empfiehlt sich ein Raumgewicht von mindestens 40 Kilogramm pro Kubikmeter.

Härtegrad 5 von Naturlatex- und Latexmatratzen

Latex ist ein allgemein eher festes Material. Der Härtegrad lässt sich hier nicht durch die Verarbeitung und Produktion des Materials selber beeinflussen. Stattdessen kombinieren die Hersteller das Material für die gewünschten Feinabstimmungen mit anderen Stoffen. Die Punktelastizität kann unter anderem mit Rosshaar gedämpft und das Liegegefühl noch fester gestaltet werden. Latexierter Kokos sorgt in Naturmatratzen für eine feste Schlafunterlage mit optimaler Belüftung. Beim Härtegrad 5 ist unbedingt darauf zu achten, nicht zu viel Festigkeit zu erhalten.

Härtegrad 5 bei Federkernmatratzen

Bei Federkernmatratzen ist in Bezug auf den Härtegrad die Drahtstärke ebenso entscheidend wie die Zahl der Windungen. Matratzen mit Härtegrad 5 verfügen über rund 3 mm Drahtstärke. Sie sind dadurch sehr fest und weniger nachgiebig. Die Zahl der enthaltenen Federn und die Integration dieser spielt ebenfalls in den Liegekomfort rein. Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkernmatratzen besitzen eine hohe Punktelastizität. Die Federn sind in Vliestaschen eingenäht und einzeln gelagert. Bonellfederkerne sind miteinander verbunden und reagieren flächenelastisch. Nur eine punktelastische Wirkung fördert einen ergonomischen Liegekomfort.

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