Matratzen Härtegrad 3

Härtegrad 3 für eine Matratze: Das bedeutet generell einen festeren Liegekomfort. Bei der Wahl des richtigen Härtegrads sind jedoch mehrere Faktoren wichtig: Körpergewicht, Gesundheitszustand und Schlaf- gewohnheiten sowie die richtige Art der Bettmatratze zum Wohlfühlen.

Kriterium 1: Das Körpergewicht

Generell richtet sich die Einteilung der Härtegrade von 1 = weich bis 5 = ultra fest. Der wichtigste Punkt zur Ermittlung des idealen Matratzen Härtegrads ist das persönliche Körpergewicht. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Ein leichter Körper drückt bei Belastung nämlich weniger auf die Unterlage als ein schwerer. Aus diesem Grundsatz heraus sind Matratzen des Härtegradniveaus 3 für Personen geeignet, die zwischen 80 und 100 bis 120 Kilogramm wiegen. Statistisch gesehen sind dies die Matratzen, die am häufigsten in deutschen Schlafzimmern zu finden sind.

Kriterium 2: Die richtige Unterstützung im Schlaf

Das zweite Kriterium für den optimalen Härtegrad stellt das persönliche Wohlbefinden dar. Es hängt ganz von Schlafgewohnheiten und physischen Gegebenheiten ab. Noch vor wenigen Jahren hieß es, dass man bei Problemen mit Wirbelsäule und Bandscheiben hart liegen solle. Diese Empfehlung ist längst überholt. Eine gute Matratze muss jeden Punkt des Körpers optimal unterstützen und ergonomisch lagern. Dabei soll sich der Schlafende in jeder Position wohl fühlen.

Liegegefühl und Matratzenart: Härtegrad bei Kaltschaummatratzen

Für das eigene Wohlbefinden ist es des Weiteren ausschlaggebend, aus welchem Material die Matratze ist.
Hochwertige Kaltschaummatratzen werden im Härtegrad 3 noch als angenehm weich empfunden. Dazu bieten verschiedene Liegezonen mittels Einleger, Einschnitten oder körperangepassten Ausfräsungen mehr Bequemlichkeit. Darüber hinaus sind Angaben zum Raumgewicht hilfreich bei einer Kaufentscheidung. Ein Raumgewicht (RG) ab 40 Kilogramm pro Kubikmeter steht für eine gute Kaltschaummatratze. Die beste Raumdichte, die selbst anspruchsvollen Kunden gerecht wird, liegt bei etwa 60 Kilogramm pro Kubikmeter.

Der Härtegrad bei Latexmatratzen

Latex- und Naturlatexmatratzen besitzen ein hohes Raumgewicht. Sie fühlen sich daher härter an als Kaltschaummatratzen. Dieses Gefühl ist jedoch subjektiv.  Matratzen aus Latex weisen eine hohe Punktelastizität auf. Das höhere Raumgewicht von 70 bis 90 Kilogramm pro Kubikmeter macht Latexmatratzen sehr lange haltbar, ohne dass sie die Fähigkeit der individuellen Körperanpassung verlieren. Wie gut dies gelingt, hängt natürlich auch von den Materialschichten ab, mit denen Latex für eine Matratze kombiniert wurde. Kokos und Kautschuk vermitteln ein eher hartes Liegegefühl. Rosshaar ist elastisch und passt sich dem Körper an. Es dämpft jedoch zugleich die Punktelastizität der Latexmatratze.

Der Härtegrad bei Viscomatratzen

Bei Visco Matratzen sollte in erster Linie auf den stützenden Kern geachtet werden. Nur bei einem ausreichenden Raumgewicht von mindestens 40 oder 50 Kilogramm pro Kubikmeter kann er die Wirbelsäule vom der Schulter bis zu den Lendenwirbeln gleichmäßig entlasten. Deshalb sollte hier das Raumgewicht den Ausschlag zum Kauf geben. Genauso wichtig ist es, dass kombinierte Visco Matratzen mit Federkern oder Kaltschaum neben einer hochwertigen Viscoschicht einen ebenso qualitativ guten Kern aufweisen. Ob dieser Matratzenkern nun aus Kaltschaum oder Federkern besteht, ist zweitrangig. Hauptsache ist, dass die Verarbeitung stimmt.

Der Härtegrad bei Federkernmatratzen

Von der Anzahl der Windungen und der Drahtstärke der Federn hängt die Liegequalität bei Federkernmatratzen ab. Matratzen im günstigen Preissegment sind teils als Bonell-Federkernmatratzen verarbeitet, bei denen die Federn miteinander verbunden sind. Eine individuelle Anpassung an die Schlafposition ist bei solchen Matratzen aufgrund der Flächenelastizität weniger gegeben. Mehr Komfort bieten Taschenfederkernmatratzen und Tonnentaschenfederkernmatratzen. Kleinere Federn in Kombination mit einer größeren Anzahl verleihen mehr Punktelastizität für eine ergonomische Stützwirkung und gesunden Schlaf.

Gemeinsam stark: Matratze und Lattenrost

Hartnäckig halten sich Vorurteile, nach denen der Lattenrost nicht oder kaum ausschlaggebend für den Schlafkomfort sei. Diese Ansicht ist nicht nachvollziehbar. Zwar gibt es Lattenroste nicht in verschiedenen Härtegraden zu kaufen. Eine Verstellmöglichkeit der Mittelzone sowie weitere eingeteilte Liegezonen bieten individuelle Möglichkeiten zur Anpassung. Mittels Schieber lassen sich die nicht ohne Grund oft im mittleren Bereich verstärkten oder gar doppelt gelegten Latten in der Härte verstellen. Moderne Tellerlattenroste bieten sogar noch mehr. Seitenschläfer können hier punktgenau festlegen, welche Zonen mehr und welche weniger Widerstand bieten sollen. Der Körper wird die Kombination aus hochwertigem Lattenrost und individueller Matratze schätzen.

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Die richtige Matratze sorgt für eine ergonomische Schlafposition und einen erholsamen Schlaf. Den Härtegrad sollten Sie dabei mit Bedacht auswählen. Er beeinflusst den Liegekomfort und die ergonomische Wirkung der Matratze entscheidend mit. BeLaMa bietet Matratzen für unterschiedliche Körpergewichte, Staturen und Schlaftypen an. Im Onlineshop können Sie Modelle mit unterschiedlichen Härtegraden bestellen. Der Härtegrad H3 ist selbstverständlich mit dabei! Stabile Betten, Lattenroste und weiteres Zubehör für den erholsamen Schlaf finden Sie ebenfalls im BeLaMa Shop.

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