Matratzen Härtegrad 4 – festes ergonomisches Liegen

,

Ab einem Gewicht von 110 Kilogramm sind Matratzen mit dem Härtegrad H4 die richtige Wahl. Es gibt jedoch weitere Unterscheidungsmerkmale, die über die Liege- eigenschaften und das Liegegefühl entscheiden. Das betrifft Material, Verarbeitung sowie Lattenrost und dessen Ausstattung.

Matratzenhärtegrad 4 für extra festes ergonomisches Liegen

Der Härtegrad einer Matratze gibt Aufschluss über deren Festigkeit beziehungsweise Nachgiebigkeit. Je härter sie ist, umso weniger sinkt der Körper auf der Matratze ein. Der Härtegrad 4 wird gerne auch als „extra fest“ bezeichnet. Üblicherweise wird der Härtegrad 4 bei einem Körpergewicht zwischen etwa 110 und 130 Kilogramm empfohlen. Der exakte Spielraum kann je nach Hersteller leicht variieren. Für die optimale Schlafposition bedeutet das, dass die Wirbelsäule in Seitenlage horizontal gerade ist. Bei Rückenlage darf weder ein Hohlkreuz entstehen noch die Wirbelsäule durchhängen. Sie soll im Schlaf grundsätzlich entspannt ihre natürliche Form beibehalten können. Nur auf diese Weise kann sie sich von den Strapazen des Tages erholen. Andernfalls besteht das Risiko von Verspannungen und Rückenschmerzen.

Der Härtegrad bietet einen Orientierungswert. Die tatsächlichen Eigenschaften variieren außerdem mit dem Matratzenkern. Hier wird zwischen Kaltschaum, Latex/Naturlatex, Visco und Taschenfederkern unterschieden. Zu guter Letzt ist die Kombination zwischen Matratze und Lattenrost relevant.

Materialwahl beeinflusst das Liegegefühl

Für den Matratzenkauf sollten Sie zunächst Matratzen mit dem Härtegrad 4 in die engere Wahl ziehen. Anschließend können Sie die Auswahl hinsichtlich Ihrer Schlafgewohnheiten und des bevorzugten Liegegefühls einschränken. Dieses ist bei Kaltschaummatratzen weicher, da der Körper stärker einsinkt. Latexmatratzen fühlen sich vergleichsweise härter an. Das hängt unter anderem mit dem Raumgewicht und den Liegezonen beziehungsweise bei Taschenfederkernmatratzen mit den Federkonstruktionen zusammen. Der Härtegrad gibt Aufschluss über die grundsätzliche Festigkeit und Stauchhärte. Das Raumgewicht beeinflusst die Formbeständigkeit und Stützwirkung der Matratze. Ein höheres Raumgewicht bedeutet zugleich eine bessere Formbeständigkeit. Liegekuhlen werden reduziert und die Haltbarkeit der Matratze verlängert sich.

Kaltschaummatratzen

Aus Kaltschaum gefertigte Matratzen unterscheiden sich mit dem Raumgewicht in der Elastizität. Maßgeblich für deren Härtegrad ist jedoch die Stauchhärte. Sie wird auch als Kompressionshärte bezeichnet. Eine Stauchhärte von 45 Kilopascal ist ein guter Richtwert. Die Matratze ist somit formstabil und bildet weniger Liegekuhlen aus. Je niedriger die Stauchhärte ist, desto weicher ist die Matratze. Ein allzu hoher Wert lässt die Matratze schnell abnutzen.

Grundsätzlich wird das Liegegefühl als recht sanft empfunden. An Stellen mit höherer Belastung wie zum Beispiel der Schulter bei Seitenschläfern gibt eine Kaltschaummatratze nach. An diesen Stellen sinkt diese mehr ein als der übrige Körper und die Wirbelsäule bleibt in der Horizontalen orthopädisch korrekt aufrecht. Eine Variante sind Matratzen aus Kaltschaum mit mehreren Liegezonen. Hier werden durch Ausfräsungen und Einleger Zonen mit abweichender Nachgiebigkeit geschaffen, die auch bei Härtegrad 4 stärker einsinken.

Matratzen aus Latex und Naturlatex

Schlafunterlagen aus synthetischem oder natürlichem Latex sind ebenfalls elastisch. Sie besitzen jedoch ein höheres Raumgewicht und sind formstabiler als Kaltschaummatratzen. Deshalb wird die Liegefläche als etwas weniger nachgiebig empfunden. Auch hier können Zonen aus nachgiebigeren und festeren Einlegern integriert werden. Dank der überaus hohen Punktelastizität bieten Latexmatratzen eine gute Körperanpassung und somit Druckentlastung. Dies begünstigt eine entspannte Wirbelsäule in ergonomischer Lage. Daneben gibt es sogenannte Schichtlatexmatratzen. Diese enthalten auch Schichten aus Schaumstoff oder Kernummantelungen aus Naturfasern. Derartige Materialschichten beeinflussen ebenfalls die Nachgiebigkeit der Matratze. Festere Schichten erhöhen den Härtegrad.

Die Viscoschaummatratze

Der Härtegrad 4 ist bei der Viscomatratze ebenfalls als Richtwert anzusehen. Daneben ist wiederum das Raumgewicht zu beachten. Matratzen aus Viscoschaum sind je nach zusätzlichem Kernmaterial weicher und nachgiebiger als andere Materialien. Deshalb kann der Körper auch bei Härtegrad 4 und Abstimmung mit dem Körpergewicht mehr als beabsichtigt einsinken. Achten Sie daher zusätzlich auf ein hohes Raumgewicht. Hierdurch wird eine bessere Stützkraft des Kerns gewährleistet.

Taschenfederkernmatratzen

Wie der Name andeutet, besteht der Kern einer Federkernmatratze aus zahlreichen Federn. Durch den Druck des Körpergewichts geben diese nach. Bei einer ausreichenden Anzahl an Windungen entsteht bei Matratzen mit Taschen- und Tonnentaschenfedern eine gute Punktelastizität. Eine Matratze des Härtegrads 4 weist dickere und weniger nachgiebige Drähte auf. Bei der Taschenfederkernmatratze sind die zahlreichen Federn für eine bessere Punktelastizität in ummantelten Taschen eingenäht. Mittels einer variablen Anzahl an Windungen beziehungsweise unterschiedlichen Federdrahtstärken entstehen bei der Taschenfederkernmatratze ebenfalls verschiedene körpergerechte Belastungszonen.

Der richtige Lattenrost

Aufgrund ihrer Elastizität passen sich Kaltschaum- und Viscomatratzen auch bei einem Härtegrad 4 flexibel an die Konstruktion des Lattenrostes an. So ist nahezu jede Kombination möglich. Bei Latexmatratzen ist ein Lattenrost mit vielen Streben und geringen Zwischenräumen sinnvoll. Das hohe Raumgewicht kann andernfalls zum Durchhängen zwischen den Streben führen. Ideal ist ein Tellerlattenrost mit individueller Körperanpassung. Die Formbeständigkeit der Taschenfederkernmatratzen führt zu einer eingeschränkten Auswahl geeigneter Lattenroste bei diesem Matratzentyp. Bei einem verstellbaren Modell kann der Federkern unter einer häufigen Änderung der Position leiden.

Im BeLaMa Shop Matratzen und Lattenroste günstig online kaufen

Die richtige Matratze sorgt für eine ergonomische Schlafposition und einen erholsamen Schlaf. Den passenden Härtegrad sollten Sie dabei sorgsam auswählen. Er beeinflusst den Liegekomfort und die ergonomische Wirkung der Matratze entscheidend. Ein geeigneter Lattenrost unterstützt beziehungsweise ergänzt den Schlafkomfort der Matratze. BeLaMa bietet Matratzen und Lattenroste für unterschiedliche Ansprüche an den guten und gesunden Schlaf an. Im Onlineshop können Sie Matratzen mit unterschiedlichen Härtegraden und Lattenroste mit individueller Härtegradregulierung im Mittelbereich bestellen. BeLaMa bietet ebenso eine große Auswahl an Betten, Bettwaren und Bettwäsche hochwertiger Marken an.

Im BeLaMa Fachgeschäft in Berlin können ausgewählte Produkte aus dem BeLaMa Shop bei einem unverbindlichen Probeliegen getestet werden. Jetzt vor Ort oder telefonisch eine Fachberatung durch die BeLaMa Schlafexperten wahrnehmen, das richtige Produkt nach Hause bestellen und erholsam schlafen!