Neue Studie: Unregelmäßige Schlafzeiten fördern Stoffwechselprobleme

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Menschen, die wiederholt ihre Schlaf- und Wachzeiten ändern und damit allnächtlich immer neuen Schlafzeiten ausgesetzt sind, neigen zur Ausbildung von Stoffwechselproblemen, wie eine neue Studie ergab. Auch die richtige Matratze ist entscheidend.

Seit Jahren ist Schlafmangel mit einer Vielzahl von Stoffwechselkrankheiten verbunden, darunter Fettleibigkeit, Bluthochdruck und Diabetes. Aber bis zur jüngsten Studie wussten die Gesundheitsforscher nicht viel über die Auswirkungen von inkonsistentem Schlaf, einschließlich nächtlicher Veränderungen der Schlafmenge und des Timings, wie das US-Nachrichtenportal „Voice of America“ berichtet. Die Studie bewies, dass es ein Zusammenhang zwischen inkonsistentem Schlafverhalten und Stoffwechselerkrankungen besteht.

Kristen Knutson, Forscher an der Northwestern University Feinberg School of Medicine in Chicago, kommentierte laut Voice of America, dass der Grund, warum hohe Inkonsistenz im Schlaf den Stoffwechsel beeinflusst, in unseren biologischen Uhren liegen kann. Gesundheitsexperten raten zu einem Durchschnittsschlaf von sieben Stunden bei Erwachsenen.

In einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters erklärte Tianyi Huang, Autor der Studie, dass inkonsistentere Schlafzeiten mit einem höheren Risiko für Stoffwechselerkrankungen verbunden sind. Und es ist „egal, ob man eine kurze oder lange Schlafdauer hat oder eine gute oder schlechte Schlafqualität.“ Huang ist am Brigham und Frauen-Krankenhaus sowie der Harvard Medical School in Boston tätig.

Der Forscher erklärte, dass nächtliche Unterschiede im Schlaf, sei es in der Dauer oder im Zeitpunkt, mit einem hohen Risiko verbunden sind, im Laufe der Zeit zahlreiche Stoffwechselprobleme zu kriegen. Huang fügte hinzu, dass diese Effekte nicht einfach dadurch vermieden werden können, wenn man in einigen Nächten eine längere Schlafdauer hat. Um ihre These zu untermauern, führten die Forscher mit 2.003 Patienten eine ganze Woche Studien durch. Dabei wurden Geräte eingesetzt, die als Aktigraphen bekannt sind und die Nachtbewegungen und Schlaf-Wach-Zyklen messen. Die Studie wurde in der Zeitschrift „Diabetes Care“ veröffentlicht.

Veränderung von Schlafdauer geht mit wachsenden Stoffwechselproblemen einher

Im Durchschnitt schliefen Menschen, die an der Studie teilnahmen, jede Nacht etwa 7,15 Stunden und gingen gegen 23:40 Uhr ins Bett. Etwa zwei Drittel von ihnen hatten mehr als eine Stunde Veränderung in ihrer Schlafdauer. Und 45 Prozent von ihnen hatten mehr als eine Stunde Veränderung in ihren Schlafenszeiten.

Insgesamt 707 Patienten oder 35 Prozent hatten ein metabolisches Syndrom, in anderen Worten mehrere Arten von Stoffwechselproblemen, die das Risiko von Herzerkrankungen erhöhen. Zu den Problemen zählen erhöhter Blutdruck, hoher Blutzucker, Fettansammlung um den Magen herum und anormale Werte einiger Körperchemikalien.

Im Vergleich zu Menschen, die weniger als eine Stunde Veränderung der Schlafdauer hatten, waren Menschen, deren Schlafdauer sich um 60 bis 90 Minuten veränderte, um 27 Prozent anfälliger für ein metabolisches Syndrom. Der Anstieg stieg auf 41 Prozent bei Menschen mit 90 bis 120 Minuten Variation der Schlafdauer. Die Anfälligkeit stieg auf 57 Prozent mit mehr als zwei Stunden Veränderung der Schlafdauer.

Die richtige Matratze für den erholsamen Schlaf

Um auch beim Schlafen in die Regenerationsphase gehen zu können, ist es von elementarer Bedeutung, beim Kauf einer Matratze auf ihre Ergonomie zu achten. Dabei sollte das Augenmerk darauf liegen, dass die Matratze, ob aus Latex-, Tonnentaschenfederkern, oder Kaltschaum, immer eine Komfortzone in der Schulter anbietet, während sie im Lendenwirbelbereich stützend wirkt. Zusätzlich sollte sie über eine leichte Oberflächenprofilierung den Beckenbereich ausgleichen.

Ein gutes Beispiel für eine ergonomische Matratze ist die M S50 Plus Kaltschaummatratze vom Hersteller Werkmeister. Sie ist in allen Größen und sogar Sondergrößen verfügbar. Der Aerosan-Schaum, der bei der M S50 Plus eingesetzt wird, ist formstabil, das heißt, er hat eine hohe Stützkraft und behält seine ursprüngliche Form trotz dauerhafter Belastung. Die Lordose-Stütze und Auskernungen im Schulterbereich sorgen für ein beruhigtes und entspanntes Schlafgefühl.