Biber

Was der Biber mit der Baumwolle zu tun hat, verraten wir später. Unter Biber verstehen wir ein aufgerautes Baumwoll-Gewebe. Es ist eine Fertigungstechnik, mit der aus der Baumwollfaser eine hochwertige und beliebte Bettwäsche hergestellt werden kann. Neben Biber dienen die Baumwollfasern beispielsweise auch für Stoffe in Renforcé- oder Jersey-Qualität.

Jeder, der es kuschelig mag, wird Biber lieben. Alternativ wird es als Baumwollflanell bezeichnet. Das Aufrauen der Baumwolle bewirkt, dass Biberstoff dicker ist als andere Baumwollgewebe. Außerdem wird der Stoff als besonders flauschig, kuschelig und wärmend empfunden.

Den Prozess des Aufrauens nennt man Walken. Biber kann sowohl einseitig als auch zweiseitig aufgeraut sein. Das Gewebe wird heutzutage zunehmend in Leinwandbindung gefertigt. Das ist eine Webtechnik. Dahinter steckt eine Form der Grundbindungen für Gewebe, die aus dem Flechten entwickelt wurde. Dabei verlaufen die Schussfäden abwechselnd über und unter den Kettfäden hindurch, was zu einer gleichmäßigen, abriebfesten und formbeständigen Oberfläche sorgt.

Der Biber und die Bettwäsche mit seinem Namen

Jeder, der beim Namen an die possierlichen Nagetiere denk, die mit ihren Wällen und abgeknabberten Bäumen nicht nur der Schifffahrt Probleme bereiten, liegt richtig. Der Name des Stoffes stammt höchstwahrscheinlich von dem gleichnamigen Säugetier. Sein Fell gilt als besonders dicht, wärmend. Da auch Biber-Bettwäsche als besonders flauschig und wärmend empfunden wird, dient diese Art insbesondere für die Herstellung von Winterkleidung, Kissen-, Decken- und Matratzenbezügen.

Biber: warm und atmungsaktiv

Einer der Gründer weshalb Kinder den Winter lieben, steckt wahrscheinlich in diesem Bettbezug. In den meisten Familien gilt sie als die allererste Wahl für das Schlafzimmer, wenn draußen die Temperaturen sinken. Und das ist nicht einfach ein subjektives Gefühl, was Kinderaugen glänzen lässt, wenn die die neue Bettwäsche aufgezogen wird. Es gibt handfeste Gründe, die für diese Wahl sprechen.

Die aufgerauhte Oberfläche der Bettwäsche sorgt für ein zusätzliches Luftpolster, was isolierend wirkt. Wer unter der Bettdecke schnell friert, sollte auf Winterbettwäsche aus Biberstoff zurückgreifen. Biber eignet sich für Winterbettwäsche nicht nur, weil Biberstoff so herrlich wärmend ist. Er bietet außerdem ein hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement. Die Faser nimmt Feuchtigkeit zügig auf und kann sie anschließend wieder an die Umgebungsluft abgeben.

Gesundes Klima ruhiger Schlaf

Das bedeutet, dass trotz einer gewissen Wärme unter der Bettdecke die Bildung von Feuchtigkeit durch stärkeres Schwitzen eingedämmt wird. Das Schlafklima bleibt stets trocken und angenehm. Darüber hinaus ist der Stoff sehr pflegefreundlich. Er muss nicht gebügelt werden und kann bei 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen und bei niedrigen Temperaturen auch maschinell getrocknet werden. Biber-Stoff trumpft außerdem mit einer langen Haltbarkeit auf. Wer sich für Biber entscheidet, für den gibt es einen Grund mehr, sich auf die kalte Jahreszeit zu freuen. Diese Eigenschaften sind übrigens auch immer gute Gründe für ein Geschenk.