Richtige Ernährung hilft bei Schlafproblemen

Ernährung bei Schlafproblem

Burger, Pizza, Pommes & Co. sind einfach zu verlockend. Sie schmecken so gut, dass kaum jemand ihnen dauerhaft widerstehen kann. Besonders ungünstig sind solche fett- und zuckerhaltigen Lebensmittel allerdings, wenn man sie vor dem Zubettgehen verzehrt. Man weiß gar nicht so richtig, ob man auf dem Bauch, Rücken oder auf der Seite dem Völlegefühl am besten entkommt. Unabhängig davon, dass man Probleme dabei hat, eine geeignete Schlafposition zu finden, haben Forscher der American Academy of Sleep Medicine in einer Studie, die im Journal of Sleep Medicine veröffentlicht wurde, herausgefunden, dass man nicht nur schneller einschläft, sondern auch die Schlafqualität insgesamt besser ist, wenn man Zucker und Fett reduziert, dafür aber mehr Ballaststoffe zu sich nimmt. Fett sorgt für eine Verkürzung der Tiefschlafphase und zu viel Zucker für unruhigen Schlaf. Studienleitern Dr. Marie-Pierre St-Onge vom Medical Center der Columbia University in New York betont, wie sensibel unser Schlaf ist: „Es war überraschend, dass schon ein einziger Tag mit schlechter Ernährung – hohem Fett- und niedrigem Ballaststoffverzehr – die Schlafqualität verschlechterte“.

Es gibt aber auch Lebensmittel, die sich sehr positiv auf den Schlaf auswirken:

  • Nüsse: Wer nicht einschlafen kann, sollte eine Hand voll Wallnüsse essen. Sie enthalten Melatonin, das für die Steuerung des Tag-und-Nacht-Rhythmus verantwortlich ist und somit Einfluss auf einen regelmäßigen Schlaf hat.
  • Kirschen: Im Augenblick sind sie überall erhältlich! Sie schmecken nicht nur sehr gut und sind ein wahrer Vitaminlieferant, sondern enthalten ebenfalls viel Melatonin.
  • Bohnen: Das grüne Gemüse versorgt den Körper mit den Vitaminen B6 sowie B12 und Folsäure. Diese Kombination ist die Erfolgsformel für einen gesunden, angenehmen Schlaf, die bei der Produktion von Serotonin unterstützt. Dieser Stoff ist notwendig für die Herstellung von Melatonin, das Schlafhormon, welches beim Einschlafen hilft.
  • Kiwi: Im Inneren sind sie so grün wie die Bohnen und auch als Melatoninquelle können sie es mit ihnen aufnehmen. Wenn sie reif sind, schmecken sie schön süß und sind damit der optimale Ersatz für Süßigkeiten und Chips.
  • Milch: Wer denkt, dass ein Glas Milch nur Kindern beim Einschlafen hilft, der irrt. Sowohl das Ein- als auch das Durchschlafen ist kein Problem mehr, wenn man – warm oder kalt – das kalzium- beziehungsweise melatoninhaltige Getränk zu sich nimmt.
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